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07.07.2010

Schon wieder eine Umfrage ...

Kaum hat uns das eine Institut (Trend Research) mitgeteilt, dass die Mehrheit der Hamburger gegen die Primarschule ist (Hamburger Abendblatt), da meldet das andere (Forsa), dass 59% der Bundesbürger für mindestens sechs Jahre gemeinsames Lernen sind (Stern). Wie gut, dass nicht die Meinungsforscher, sondern die Wähler entscheiden ...

07.06.2010

Information für Schnelsen

Morgen, am Dienstag 8. 6. findet um 20:00 in der Julius-Leber-Schule (Halstenbeker Straße 41) ein Informations- und Diskussionsabend für Eltern und Interessierte aus Schnelsen statt. Thema: Schulreform & Volksentscheid. Veranstalter: Elternrat der Julius-Leber-Schule.

Gut gelaunte Schulreformbefürworter

Am Samstag hat eine "Schulverbesserer-Parade" kreuz und quer durch die Hamburger Innenstadt für die Primarschule geworben (lt. NDR mit mehr als 4000 TeilnehmerInnen). Es war eine ebenso gut gelaunte wie kämpferische Veranstaltung. Für diejenigen, die (vielleicht wegen des schönen Wetters ...) nicht dabei sein konnten, hier ein paar Bilder (Fotos: Hans Jünger).












04.06.2010

Schulverbesserer-Parade!

Morgen (Samstag 5. 6.) treffen wir uns um 12 Uhr auf der Moorweide. Nach der eindrucksvollen Demonstration, mit der gestern 5000 Hamburger SchülerInnen für die Schulreform geworben haben, wollen wir Eltern nicht zurückstehen und werden öffentlich bekunden, dass wir für die Primarschule und gegen WWL sind. Näheres hier.

02.06.2010

Die Schulreform in 10 Minuten

Informationen zur Schulreform in Hamburg. Mit der Schulreform erhält Hamburg gerechte und leistungsstarke Schulen. Warum ist die Reform notwendig und welche Argumente sprechen für sie?

Dieses Video (www.youtube.com) bietet einen Überblick über die Reform und ihre Hintergründe.

Weitere Informationen im Internet:
www.die-schulverbesserer.de und www.schulreform.hamburg.de

30.05.2010

Schritt für Schritt – so funktioniert die Briefabstimmung

Der Landesabstimmungsleiters zum Volksentscheid am 18. Juli 2010 über die Schulreform hat im Internet ein paar Infos zur Briefabstimmung hinterlegt.

Die Details dazu finden Sie unter
www.hamburg.de/volksabstimmungen/

28.05.2010

Wie sieht der Stimmzettel aus?

Informationen zu den technischen Details der Volksabstimmung bietet das Hamburger Abendblatt hier an.

Und so sieht ein richtig ausgefüllter Stimmzettel aus:
















Siehe auch hier.

26.05.2010

Die Abstimmung hat begonnen!

Seit gestern verschickt die Innenbehörde die Briefwahlunterlagen für die Volksabstimmung am 18. Juli. Wer seinen Stimmzettel erhalten hat, kann ihn sofort ausfüllen und zurückschicken. Daher hier noch einmal die Gebrauchsanleitung für alle, die die sechsjährige Primarschule wollen:

links NEIN - rechts JA
...

06.05.2010

Stimmzettel veröffentlicht

Ende Mai werden die Stimmzettel für die Volksabstimmung am 18. Juli verschickt. Sie sind blau und enthalten links den Antragstext von "Wir wollen lernen", rechts den Antragstext der Hamburgischen Bürgerschaft. Näheres hier.

Wer für die Primarschule ist,
muss zwei Kreuze machen:
links NEIN, rechts JA.

Die Stimmzettel können sofort ausgefüllt und kostenlos zurückgesandt werden. (Man kann aber natürlich auch bis 18. Juli warten und dann seine Stimme persönlich abgeben.)

14.04.2010

Gegenvorschlag für den Volksentscheid

Die Hamburger stimmen am 18. Juli über die Schulreform ab. Die Bürgerschaft hat sich auf einen Gegenvorschlag verständigt.

Die Hamburger Bürgerschaft hat sich für den Volksentscheid zur Primarschule auf einen Gegenvorschlag zur Initiative "Wir wollen lernen" verständigt. Nach Angaben der Bürgerschaftskanzlei vom 14.03.10 können die Hamburger damit am 18. Juli nicht nur entscheiden, ob sie für oder gegen die Vorlage der Volksinitiative sind. Sie können sich auch für oder gegen den Aufruf der Bürgerschaft aussprechen.

Nach einer gemeinsamen Sitzung von Vertretern aller Fraktionen bei Bürgerschaftspräsident Lutz Mohaupt lautet der Vorschlag von CDU, GAL, SPD und Linken: "Ich bin für eine bessere Schule in Hamburg, die gerechter und leistungsfähiger ist. Ich unterstütze das längere gemeinsame Lernen in der Primarschule und das Elternwahlrecht nach Klasse 6. Ich unterstütze die einstimmige Entscheidung der Bürgerschaft vom 3. März 2010." Der Text soll am 5. Mai in der Bürgerschaft endgültig verabschiedet werden.

Quelle: Hamburger Abendblatt vom 14.03.2010

21.03.2010

Volksentscheid am 18. Juli

Am 18. März hat die Initiative "Wir wollen lernen" beantragt, dass am Sonntag, dem 18. Juli, ein Volksentscheid stattfindet.

Entschieden werden soll über folgenden Text: "Ich fordere die Bürgerschaft und den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf, eine Ausgliederung der Klassen 5 und 6 aus den Gymnasien und anderen weiterführenden Schulen und deren Anbindung an die Grundschulen als 'Primarschulen' zu unterlassen. Denn ich bin dafür, dass die Hamburger Gymnasien und weiterführendenSchulen in der bisherigen Form, d. h. beginnend mit der Unterstufe ab Klasse 5, erhalten bleiben und die Eltern auch in Zukunft das Recht behalten, die Schulform für ihre Kinder nach der Klasse 4 zu wählen. Ich fordere deshalb Senat und Bürgerschaft auf, das Zwölfte Gesetz zurÄnderung des Hamburgischen Schulgesetzes vom 20. Oktober 2009 (HmbGVBl. S. 373) zu diesen beiden Punkten unverzüglich rückgängig zu machen."

Wer gegen die Schulreform ist, muss also mit JA, wer für die Primarschule ist, mit NEIN stimmen.

Der 18. Juli liegt in der zweiten Woche der Schulferien. Daher werden sich viele Hamburger für die Briefwahl entscheiden. Die Unterlagen werden ab 25. Mai versandt.

Wenn die einfache Mehrheit der Abstimmenden gegen die Schulreform stimmt, bleibt es bei der vierjährigen Grundschule, allerdings nur, wenn die Zahl der Reformgegner mindestens einem Fünftel der Wahlberechtigten (etwa 240.000) entspricht.

20.03.2010

Unterschriftensammlung für die Schulreform

Die Initiative "Chancen für alle" hat eine Unterstützer-Liste ins Internet gestellt, bei der jeder unterschreiben kann, der für die Schulreform ist (wahlweise auch mit Kommentar und/oder Foto). Bitte hier klicken.

04.03.2010

Probejahr für alle GymnasialschülerInnen

Über das Elternwahlrecht, das gestern von der Bürgerschaft beschlossen worden ist, kann man in den Medien Unterschiedliches lesen und hören.

Version 1: Für Kinder, die ohne Gymnasialempfehlung aufs Gymnasium geschickt werden, gilt die 7. Klasse als Probejahr.

Version 2: Für alle GymnasiastInnen gilt die 7. Klasse als Probejahr.

Ein Blick in Drucksache 19/5500 der Hamburgischen Bürgerschaft ("Gesetz zur Änderung des Hamburgischen Schulgesetzes") schafft Klarheit - Version 2 ist richtig: "Am Ende der 7. Klasse des Gymnasiums soll dann – entsprechend der bisherigen Praxis am Ende der 6. Klasse – die Zeugniskonferenz über den Verbleib auf dem Gymnasium entscheiden. Die Entscheidung erfolgt ohne Unterschied zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Gymnasialempfehlung." Vollständiger Gesetzestext hier.