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07.05.2010
Kreiselternrat Bergedorf für Schulreform
Der Kreiselternrat 61 Hamburg-Bergedorf hat sich am 27. 4. 2010 mehrheitlich für die Primarschule ausgesprochen. "Das längere gemeinsame Lernen (...) soll mehr Kindern als bisher die Chance bieten, ihren Lerntyp zu finden und ihr Lernverhalten reifen zu lassen. Für uns Eltern steigen damit die Chancen, die passende Schule für unsere Kinder ab Klasse 7 zu finden." Für eine Schullaufbahnentscheidung nach Klasse 4 gebe es aus pädagogischer Sicht keine Begründung. Ein Erfolg der Initiative "Wir wollen lernen" würde dazu führen, "dass einer viel zu großen Zahl von Kindern und ihren Familien Scheitern, Demütigung und Versagen zugemutet wird".
04.05.2010
ER Sethweg für Schulreform
Der Elternrat der Grundschule Sethweg hat sich für eine zügige und vollinhaltliche Umsetzung der Hamburger Schulreform ausgesprochen. "Unser jetziges Schulsystem ist derzeit nicht in der Lage, unsere Kinder auf das Berufsleben erfolgreich vorzubereiten." Dagegen werde "die Schulreform viele Vorteile für die Schüler, Eltern und Lehrer mit sich bringen und unseren Kindern mehr Chancen einräumen, die für sie beste Schulausbildung zu bekommen". Elternratsseite hier.
19.03.2010
ER Gymnasium Klosterschule für die Schulreform
Der Elternrat des Gymnasiums Klosterschule hat sich für die Einführung von Primarschulen ausgesprochen. Er hält die Hamburger Schulreform für notwendig, "um die Chancenungleichheit der Hamburger Schüler zu verringern" und "noch ausreichend viele qualifizierte Schüler auf eine immer anspruchsvollere Arbeitswelt vorzubereiten". Weil "die Initiative 'Wir wollen lernen' bei den bisherigen Verhandlungen mit den Koalitionsparteien des Senats stark überrepräsentiert war und die anderen betroffenen Gruppen der Schüler, Lehrer, Schulleitungen und viele anders motivierte Eltern dabei gar nicht mehr zum Zuge kamen", befürwortet er den Volksentscheid. "Diese Reform ist überfällig und ohne ernst zu nehmende Alternative!" Vollständiger Text hier.
09.03.2010
ER Altonaer Straße: JA zur Schulreform - NEIN zu WWL
Der Elternrat der Schule Altonaer Straße hat für die Hamburger Schulreform und gegen die Initiative "Wir wollen lernen" Stellung genommen: "Wir sind überzeugt, dass die Kinder in unserer Gesellschaft optimal gefördert und gefordert werden sollen. Dies kann durch die geplante Schulreform besser erreicht werden als mit dem bisherigen System. (...) Die Reformgegner wollen die geplante sechsjährige Primarschule verhindern. Sie übersehen dabei, dass das bisherige Schulsystem mit der Trennung der Kinder nach Klasse 4 dazu beiträgt, dass in allen deutschen Großstädten 30 % der Jugendlichen für eine berufliche Ausbildung nicht ausreichend qualifiziert sind und so dauerhaft ausgegliedert werden." Mehr Informationen hier.
07.03.2010
Elternkammer: Elternwahlrecht ist problematisch
Die Elternkammer hat zu dem am vergangenen Mittwoch beschlossenen Elternwahlrecht nach Klasse 6 Stellung genommen. Sie weist auf die mit Probejahr und Abschulung verbundenen Probleme für die Gymnasien, die Stadtteilschulen und vor allem die Schülerinnen und Schüler hin. Sie fordert die Behörde auf, den negativen Auswirkungen des neuen Elternwahlrechts vorzubeugen - z.B. durch ein valides Verfahren für die Lernstandserhebung am Ende der Primarschulzeit. Vollständiger Text hier.
ER Gymnasium Buckhorn gegen Schulreform
Der Elternrat des Gymnasiums Buckhorn hat sich dafür ausgesprochen, dass sich die Gegner der Schulreform am bevorstehenden Volksentscheid beteiligen. Näheres hier.
02.03.2010
ER Ida-Ehre-Gesamtschule für die Schulreform
Der Elternrat der Ida-Ehre-Gesamtschule hat den Hamburger Senat ermutigt, auch nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Initiative „Wir wollen lernen" die Schulreform konsequent umzusetzen. Insbesondere soll festgehalten werden an
- der sechsjährigen Primarschule für alle Schülerinnen und Schüler
- der flächendeckenden Einführung der Primarschule
- der Entscheidung über die weitere Schullaufbahn nach der sechsten Klasse
- an dem Grundsatz, dass es keinen Zwang zum Schulformwechsel ab der siebten Klasse gibt.
Alle Befürworter der Schulreform sollten Stellung beziehen und sich an dem voraussichtlich im Sommer stattfindenden Volksentscheid beteiligen. Elternratsseite hier.
- der sechsjährigen Primarschule für alle Schülerinnen und Schüler
- der flächendeckenden Einführung der Primarschule
- der Entscheidung über die weitere Schullaufbahn nach der sechsten Klasse
- an dem Grundsatz, dass es keinen Zwang zum Schulformwechsel ab der siebten Klasse gibt.
Alle Befürworter der Schulreform sollten Stellung beziehen und sich an dem voraussichtlich im Sommer stattfindenden Volksentscheid beteiligen. Elternratsseite hier.
01.03.2010
ER Rellinger Straße verteidigt "Starterschule"
Der Elternrat der Schule Rellinger Straße wehrt sich gegen irreführende Gerüchte und falsche Angaben zu den Anmeldezahlen und der Gymnasialempfehlungsquote der Schule, wie sie derzeit in den Medien und in Pressemitteilungen der Initiative "Wir wollen lernen" verbreitet werden. Die Schule Rellinger Straße ist eine der 23 "Starterschulen", die bereits im kommenden Schuljahr mit ihren vierten und fünften Klassen den Primarschulbetrieb aufnehmen werden. Der Elternrat weist auf "rekordverdächtige Anmeldezahlen" hin, die darauf schließen lassen, dass viele Eltern von der Primarschule und vom pädagogischen Konzept der "Relli" überzeugt sind. Einzelheiten hier.
08.02.2010
Bürgerallianz "Chancen für alle" gegen Versuchsphase
Die Hamburger Allianz für Bildung "Chancen für alle" hat in einer Pressemitteilung Dr. Walter Scheuerl, den Sprecher der Initiative Wir wollen lernen, aufgefordert, Namen zu nennen. Scheuerl hatte nämlich behauptet, "namhafte Experten" hielten es für möglich, nach einer dreijährigen auf einige Schulen begrenzten Versuchsphase zu beurteilen, welches Schulsystem besser ist: die vierjährige Grundschule oder die sechsjährige Primarschule. Chancen für alle ist gegen eine solche Versuchsphase. „Bisher haben wir nämlich noch niemanden gehört, der (...) eine Output-Evaluation nach drei Jahren für seriös hält.“ Dagegen habe sich eine große Zahl von Bildungsexperten für längeres gemeinsames Lernen und die Einführung der Primarschule ausgesprochen, z.B. Prof. Dr. Klaus Klemm (Essen), Prof. Dr. Jürgen Oelkers (Zürich), Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann (Bielefeld), Prof. Dr. Hilbert Meyer (Oldenburg), Prof. Dr. Hans-Günter Rolff (Dortmund), Prof. Dr. Herbert Altrichter (Linz), Prof. Dr. Annedore Prengel (Potsdam), Prof. Dr. Hartmut von Hentig (Bielefeld), Prof. Dr. Dagmar Bergs-Winkels (Hamburg), Prof. Dr. Dieter Röh (Hamburg), Prof. Dr. Helmut Richter (Hamburg), Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker (Hamburg), Prof. Dr. Michael Lindenberg (Hamburg), Prof. Dr. Matthias Nauerth (Hamburg), Prof. Dr. Peter Struck (Hamburg) und viele andere. Link: Chancen für alle.
02.02.2010
ER der Clara-Grunewald-Schule gegen Verzögerung der Schulreform
Der Elternrat der Clara-Grunewald-Schule hat sich in einem Schreiben an Schulsenatorin Goetsch und Bürgermeister von Beust für eine zügige Einführung der Primarschule ausgesprochen. Man sei enttäuscht über die Kompromisse, die der Senat der Initiative Wir wollen lernen angeboten habe. "Mit Unverständnis nehmen wir (...) zur Kenntnis, dass nun die Gegner der Schulreform als Sachverständige zur Beurteilung ihres Erfolgs eingeladen werden, nicht dagegen deren Befürworter, die sich umfassend informiert haben, sich für die Umsetzung an den Starterschulen engagieren und damit persönliche Erfahrungen sammeln werden. Mit einem zusätzlichen Elternwahlrecht können wir leben, obwohl wir es an der jetzt vorgesehenen Stelle nicht für sinnvoll halten. Eine Verlangsamung in der vorgeschlagenen Weise lehnen wir jedoch strikt ab, weil sie drei Primarschul-Jahrgänge in ganz erhebliche Schwierigkeiten bringen würde." Elternrats-Homepage: ER Clara-Grunewald.
31.01.2010
PROSchulreform präsentiert ein Video zur Schulreform
Die Elternintitative PROSchulreform hat ein kurzes Video produziert, in dem am Beispiel der Schule Stübenhofer Weg die Vorteile der Hamburger Schulreform erläutert werden. Zu finden ist es hier: YouTube.
28.01.2010
ARGE-GEST gegen "Verwässerung" der Schulreform
Die Arbeitsgemeinschaft der Elternräte der Gesamtschulen in Hamburger/Gemeinschaft der Elternräte an Stadtteilschulen in Hamburg (ARGE-GEST) hat zum Stand der Verhandlungen zwischen Senat und Wir wollen lernen Stellung genommen: "Keine weitere Handbreit den Reformgegnern!!! Mögen diese im Volksentscheid erfahren, wie die Hamburger wirklich denken. Jede weitere 'Kompromisssucherei' führt diese Schulreform, diesen ersten Schritt in die richtige Richtung, ad absurdum und schadet unseren Kindern." Link: ARGE-GEST
ER Max-Brauer-Schule sagt "JA zur Schulreform!"
Der Elternrat der Max-Brauer-Schule hat zur Hamburger Schulreform Stellung genommen (20. 1. 2010): "Lassen Sie sich von den Reformgegnern nicht verunsichern – zur geplanten Schulreform gibt es für uns heute keine Alternative. Sie ist längst überfällig und ein wichtiger Schritt für alle Kinder unserer Hansestadt. (...) Als Elternrat der Max-Brauer-Schule begleiten auch wir die Schulreform aufmerksam und kritisch. So halten wir eine Teilung unserer Schule weder für förderlich noch erforderlich - trotzdem ist diese Reform ein klarer Schritt in die richtige Richtung, den wir im Ergebnis uneingeschränkt unterstützen."
Kreiselternrat 73 für die Schulreform
Kreiselternrat 73 (Neugraben-Fischbek) hat sich gegen eine Verzögerung der Hamburger Schulreform ausgesprochen: (…) „Wir haben die beschlossene Schulreform als politischen Kompromiss wahrgenommen, der jedoch wichtige Probleme des Schulwesens zu lösen beabsichtigt. Die Fortführung dieser Entwicklung wird nun in Frage gestellt, was erhebliche Unsicherheiten für Schüler, Eltern und Pädagogen zur Folge hat. (…) Viele Forderungen der Reform werden in einigen Hamburger Schulen bereits seit Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Gerade um mehr Kindern solche Verbesserungen zu ermöglichen, unterstützen wir die Reform. (…) Die Entwicklungspsychologie sagt, dass ein Kind mit 10 Jahren nicht angemessen beurteilt werden kann, frühestens ab dem 12.Lebensjahr können einigermaßen verlässliche Prognosen gestellt werden. Weder Kinder mit Lernproblemen noch besonders begabte Kinder werden in unserem jetzigen Schulsystem ausreichend erkannt und gut gefördert und scheitern entsprechend viel zu oft. (…) In internationalen Untersuchungen wurde belegt, dass in heterogenen Lerngruppen optimale Lern- und Entwicklungsbedingungen für alle Schüler erreicht werden können. Wir möchten endlich die bisherige Praxis der zu frühen Selektion los werden, weil hierdurch viele Kinder zu Schulverlierern werden, Förderung vernachlässigt und soziale Spaltung betrieben wird.(…) Im Schulkreis 73 stößt die beschlossene Schulreform nicht nur in den Grundschulen auf breite Zustimmung, die Mehrheit der künftigen Primarschulen hat daher hier beschlossen, bereits mit Beginn desSchuljahres 2010/11 ein Jahr früher als Primarschulen (sog. Starterschulen) zu starten.“
26.01.2010
ER Gesamtschule Bergstedt für die Schulreform
Der Elternrat der Gesamtschule Bergstedt hat sich in einem Schreiben an die Eltern der Schule (21. 1. 2010) für die Schulreform ausgesprochen: "Wir sehen die Schulreform als einen ersten Schritt in Richtung einer Schule für alle, in der Schüler möglichst lange gemeinsam lernen." Er ruft dazu auf, sich im Sommer am Volksentscheid zu beteiligen und für die Schulreform zu stimmen: "Der Elternrat befürchtet einen langjährigen Stillstand in der Schulentwicklung, wenn durch einen Volksentscheid die Reform gekippt würde." Vollständiger Text: Elternbrief.
Elternverein gegen Kompromisse bei der Schulreform
Der Elternverein Hamburg hat sich in einer Pressemitteilung gegen weitere Kompromisse bei der Einführung der Primarschule gewandt: „Dr. Scheuerl und seine MitstreiterInnen wollen mit ihren Kindern unter sich bleiben. Auf das Problem der sozialen Schieflage in unserer Stadt, die sich an den Schulen in eklatanter Weise widerspiegelt, hat diese Initiative keine schlüssige Antwort. (...) Wir begrüßen einen Volksentscheid, der schon im Sommer für Klarheit sorgen würde. Ansonsten dauerte der Reformstreit die gesamte Legislaturperiode lang. Das hätte dann allerdings eine lähmende Wirkung auf die Innovationskraft der Schulen.“ Vollständiger Text: Elternverein -> Stellungnahmen -> Pressemitteilung
25.01.2010
PROSchulreform gegen Kompromisse bei der Schulreform
Die Elterninitiative PROSchulreform hat zum Stand der Verhandlungen zwischen "Wir wollen lernen" und dem Senat Stellung genommen: "Keine Kompromisse gegenüber Wir wollen lernen bei der Einführung der Primarschule! - Schulreform jetzt! Für Alle! Für längeres gemeinsames Lernen!" In einem Offenen Brief an Frau Goetsch und Herrn von Beust fordern sie: "Halten Sie an den ursprünglichen Zielen der Schulreform fest! Lassen Sie sich nicht auf faule Kompromisse ein. Lassen Sie nicht die Initiative um Herrn Scheuerl über die Zukunft unserer Kinder entscheiden." Vollständiger Text: Pressemitteilung
ER Gesamtschule Winterhude für die Schulreform
Der Elternrat der Gesamtschule Winterhude hat zur Hamburger Schulreform Stellung genommen: "Im Konzept der jetzt geplanten Schulreform finden wir viele Elemente der Lernkultur wieder, die wir in der Winterhuder Reformschule als positiv erfahren. (...) Weil wir den Erfolg einer Schul- und Lernkultur mit diesen Merkmalen jeden Tag an unseren Kindern beobachten können, befürworten wir die Hamburger Schulreform. Uns ist bewusst, dass die geplante Reform ein politischer Kompromiss ist, aber wir halten sie für einen richtigen und wichtigen Schritt in Richtung auf ein gerechteres und effizienteres Schulsystem." Vollständiger Text: Wir lernen schon. Besser.
24.01.2010
ER Gesamtschule Eidelstedt für die Schulreform
Der Elternrat der Gesamtschule Eidelstedt hat ausführlich begründet, warum er die Schulreform befürwortet. Die Stichworte lauten: Gemeinsames Lernen bis Klasse 6 - Individualisiertes Lernen - Keine Noten bis Klasse 6 - Stadtteilschule und Gymnasium führen zum Abitur - Kein Sitzenbleiben - Sprachwahlmöglichkeiten - Profilbildung usw. Vollständiger Text: Gute Gründe für die Schulreform.
10.12.2009
Zustimmung zur Stellungnahme Schulreform
Mail aus Finkenwerder:
Der Elternrat der Gesamtschule Finkenwerder begrüsst es, dass wir "als ER so schnell eine so informative, übersichtliche und verständliche Stellungnahme formuliert haben!".
Sie wollen unsere Stellungnahme mit in den KER 73 nehmen und mitteilen, dass sie sich der Stellungnahme anschließen. Drei weitere Schulen auf Finkenwerder (Gym. Finkenwerder, die Grundschule Aue-Schule und die Westerschule) sollen ebenfalls dazu angesprochen werden.
Außerdem ist eine Mail an die Senatorin Frau Goetsch geplant.
Der Elternrat der Gesamtschule Finkenwerder begrüsst es, dass wir "als ER so schnell eine so informative, übersichtliche und verständliche Stellungnahme formuliert haben!".
Sie wollen unsere Stellungnahme mit in den KER 73 nehmen und mitteilen, dass sie sich der Stellungnahme anschließen. Drei weitere Schulen auf Finkenwerder (Gym. Finkenwerder, die Grundschule Aue-Schule und die Westerschule) sollen ebenfalls dazu angesprochen werden.
Außerdem ist eine Mail an die Senatorin Frau Goetsch geplant.
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