26.01.2010

Elternverein gegen Kompromisse bei der Schulreform

Der Elternverein Hamburg hat sich in einer Pressemitteilung gegen weitere Kompromisse bei der Einführung der Primarschule gewandt: „Dr. Scheuerl und seine MitstreiterInnen wollen mit ihren Kindern unter sich bleiben. Auf das Problem der sozialen Schieflage in unserer Stadt, die sich an den Schulen in eklatanter Weise widerspiegelt, hat diese Initiative keine schlüssige Antwort. (...) Wir begrüßen einen Volksentscheid, der schon im Sommer für Klarheit sorgen würde. Ansonsten dauerte der Reformstreit die gesamte Legislaturperiode lang. Das hätte dann allerdings eine lähmende Wirkung auf die Innovationskraft der Schulen.“ Vollständiger Text: Elternverein -> Stellungnahmen -> Pressemitteilung

25.01.2010

Wo Leidenschaft an Grenzen stößt

Kampf gegen die Skeptiker: Wie Hamburgs Schulsenatorin Christa Goetsch trotz allen Widerstands für ein längeres gemeinsames Lernen kämpft.

Vollständiger Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 25.01.2010

PROSchulreform gegen Kompromisse bei der Schulreform

Die Elterninitiative PROSchulreform hat zum Stand der Verhandlungen zwischen "Wir wollen lernen" und dem Senat Stellung genommen: "Keine Kompromisse gegenüber Wir wollen lernen bei der Einführung der Primarschule! - Schulreform jetzt! Für Alle! Für längeres gemeinsames Lernen!" In einem Offenen Brief an Frau Goetsch und Herrn von Beust fordern sie: "Halten Sie an den ursprünglichen Zielen der Schulreform fest! Lassen Sie sich nicht auf faule Kompromisse ein. Lassen Sie nicht die Initiative um Herrn Scheuerl über die Zukunft unserer Kinder entscheiden." Vollständiger Text: Pressemitteilung

ER Gesamtschule Winterhude für die Schulreform

Der Elternrat der Gesamtschule Winterhude hat zur Hamburger Schulreform Stellung genommen: "Im Konzept der jetzt geplanten Schulreform finden wir viele Elemente der Lernkultur wieder, die wir in der Winterhuder Reformschule als positiv erfahren. (...) Weil wir den Erfolg einer Schul- und Lernkultur mit diesen Merkmalen jeden Tag an unseren Kindern beobachten können, befürworten wir die Hamburger Schulreform. Uns ist bewusst, dass die geplante Reform ein politischer Kompromiss ist, aber wir halten sie für einen richtigen und wichtigen Schritt in Richtung auf ein gerechteres und effizienteres Schulsystem." Vollständiger Text: Wir lernen schon. Besser.

24.01.2010

ER Gesamtschule Eidelstedt für die Schulreform

Der Elternrat der Gesamtschule Eidelstedt hat ausführlich begründet, warum er die Schulreform befürwortet. Die Stichworte lauten: Gemeinsames Lernen bis Klasse 6 - Individualisiertes Lernen - Keine Noten bis Klasse 6 - Stadtteilschule und Gymnasium führen zum Abitur - Kein Sitzenbleiben - Sprachwahlmöglichkeiten - Profilbildung usw. Vollständiger Text: Gute Gründe für die Schulreform.

21.01.2010

Hamburger Bürger gründen breites Bündnis zur Unterstützung der Schulreform

Die Primarschule bietet vielfältige Chancen für Hamburg und seine Schüler. „Chancen für alle” will die verhärtete Diskussion über die Primarschule versachlichen, und die Debatte über die Primarschule wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Der Verein verfolgt das Ziel, bessere Schulen mit kleineren Klassen und eine höhere Leistungsfähigkeit durch individualisiertes Lernen und mehr Gerechtigkeit durch längeres gemeinsames Lernen zu etablieren. Über parteiliche Grenzen hinweg sind bei „Chancen für alle – Hamburger Allianz für Bildung e.V.” Mitglieder aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen, aus Wissenschaft und Forschung, aus allen Parteien und Gewerkschaften, Elternräten und der Wirtschaft zusammengeschlossen, um für eine gerechte Bildung zu kämpfen. Wir wollen nicht, dass eine totale Blockadehaltung bei den Verhandlungen die berechtigte Hoffnung vieler Hamburger Eltern und Schüler auf ein besseres und gerechteres Schulsystem zu Nichte macht. Mit Veranstaltungen und offensiven Informationen soll die Bevölkerung, insbesondere die Eltern über das Potenzial der Schulreform und deren erfolgreichen Einsatz in vergleichbaren Ländern informiert werden. In unserem Verein dokumentiert eine Vielzahl von unterschiedlichen Personen, dass die Schulreform großen gesellschaftlichen Rückhalt genießt. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger diese Sicht teilt.“

Weitere Informationen finden Sie unter Chancen für alle

15.12.2009

Wir wollen auch lernen!

Die meisten Pressekommentare zum Erfolg des Volksbegehrens "Wir wollen lernen!" klingen so, als seien "die Hamburger Eltern" gegen die Einführung der Primarschule. (Selbst die ZEIT - Nr. 50 / 3. 12. 09 / S. 85 - schreibt: "Vor zwei Wochen ist die geplante Schulreform in Hamburg gescheitert.")

Tatsächlich ist es der Gruppe um den Rechtsanwalt Dr. Walter Scheuerl gelungen, fast 185.000 Unterschriften zu sammeln. Das sind 15% aller wahlberechtigten Hamburger - eine eindrucksvolle Zahl. Aber es sind nicht "die Hamburger Eltern".

Der Elternrat der Julius-Leber-Schule in Hamburg-Schnelsen findet es notwendig darauf hinzuweisen, dass es auch eine große Zahl Hamburger Eltern gibt, die ganz bewusst bei "Wir wollen lernen!" nicht unterschrieben haben. Auch diese Eltern wollen, dass ihre Kinder etwas lernen. Aber sie wollen, dass ihre Kinder gemeinsam lernen. Sie sind gegen die Aufteilung der Kinder nach Klasse 4. Sie begrüßen die sechsjährige Primarschule als Schritt in die richtige Richtung. Sie wünschen sich, dass die Scheuerl-Initiative scheitert.

"Wir wollen auch lernen!" soll diejenigen informieren und ermutigen, deren Interessen von "Wir wollen lernen!" nicht vertreten werden. Der Elternrat der Julius-Leber-Schule wird die weitere Entwicklung der Hamburger Schulreform kritisch begleiten. Die Elternräte der anderen Hamburger Schulen sind eingeladen, sich zu beteiligen.

14.12.2009

Handelsblatt-Umfrage: Jeder Zweite will sechsjährige Grundschule

Die in Hamburg diskutierte Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre stößt bundesweit mehrheitlich auf Zustimmung: Jeder zweite Deutsche begrüßt die Reform, 43 Prozent sind dagegen - dieses Bild ergibt Umfrage des Bamberger Centrums für empirische Studien (Baces) im Auftrag des "Handelsblatts". Bei Frauen liegt demnach die Zustimmung sogar bei 57 Prozent. Bisher gibt es die sechsjährige Grundschule nur in Berlin und Brandenburg, Hamburg will sie einführen.

Quelle:
Handelsblatt-Umfrage

10.12.2009

Zustimmung zur Stellungnahme Schulreform

Mail aus Finkenwerder:

Der Elternrat der Gesamtschule Finkenwerder begrüsst es, dass wir "als ER so schnell eine so informative, übersichtliche und verständliche Stellungnahme formuliert haben!".

Sie wollen unsere Stellungnahme mit in den KER 73 nehmen und mitteilen, dass sie sich der Stellungnahme anschließen. Drei weitere Schulen auf Finkenwerder (Gym. Finkenwerder, die Grundschule Aue-Schule und die Westerschule) sollen ebenfalls dazu angesprochen werden.

Außerdem ist eine Mail an die Senatorin Frau Goetsch geplant.

01.12.2009

Stellungnahme des ER Rellinger Straße

Reaktion des Elternrates der Schule Rellinger Straße

[...]
nachdem die Julius-Leber-Schule und die Gesamtschule Blankenese so vorbildlich vorangeschritten sind, will auch unser ER gerne eine Stellungnahme abgeben.
[...]

Den vollständigen Wortlaut können Sie nachlesen:
Stellungnahme des Elternrats zum Volksbegehren